Die Eulenklasse stellt sich vor

Seit diesem Jahr gibt es ungewöhnlich anmutende Klassenbezeichnungen an der VS Dobl. Was früher schlicht und einfach eine 1a oder eine 1b war, heißt jetzt plötzlich Bienen- oder Eulen- oder Erdmännchen- Klasse. Was etwas abstrus für manche Erwachsene klingt ist in Wahrheit leicht erklärt. Unsere Mehrstufenklasse und die Familienklassen „steigen nicht auf“. Sie bleiben mit dem Lehrerinnenteam für die Schuleingangsphase zuständig, die Kinder verlassen sie nach einer unterschiedlich langen Besuchszeit, wenn sie in die dritte Klasse wechseln.

Wie also eine Klasse nennen, in der nicht nur Kinder der ersten, zweiten und dritten Klasse gemeinsam lernen, sondern wo auch immer SchulanfängerInnen dazu kommen werden? Diese Überlegung beschäftigte uns einige Zeit, bis wir uns für Klassenmaskottchen entschieden.

Archimedes ist das Klassenmaskottchen unserer Mehrstufenklasse. Am ersten Schultag begrüßte die kleine Eule 14 Schülerinnen und Schüler in der Eulenklasse. 10 Kinder haben in diese Klasse gewechselt und vier Eltern haben sich im Rahmen der Schuleinschreibung dazu entschieden, ihr Kind in die Mehrstufenklasse einschulen zu lassen.

Durch das unterschiedliche Alter und die bewusste Zusammensetzung der Kinder wird hier vielschichtiges Lernen möglich. Dabei sollte man eine Mehrstufenklasse nicht mit Abteilungsunterricht verwechseln. Wir arbeiten entweder individuell an unterschiedlichen Aufgaben zu einem gemeinsamen Thema, aber stets alle an unterschiedlichen Dingen. Oder aber wir arbeiten in längeren Lernphasen an unterschiedlichen Themen eines Gegenstandes. Die Lehrerinnen begleiten dabei in Absprache die Kinder, was in den offenen Lernphasen viel Flexibilität braucht.

Archimedes ist Freund und Lernpartner, man kann ihm im Abschlusskreis am Freitag erzählen, was man in dieser Woche Neues gelernt hat, aber vor allem darf ihn immer ein Kind – von Archimedes selbst ausgesucht – über das Wochenende nach Hause einladen. In Archimedes Tagebuch wird geschrieben, gezeichnet und gebastelt, was am Wochenende erlebt wurde. Auch das ist ein Beispiel für eine Lernsituation, die unabhängig vom Alter von allen SchülerInnen wunderbar bearbeitet werden kann.

(Vdir. Nadja Krendl, MA.MA.)


Schulanfangsgottesdienst

Das Thema des Schulanfangsgottesdienstes handelte vom „Frieden unter dem Regenbogen“.

In diesem Sinne wurden alle Kinder eingeladen an diesem Thema teilzuhaben und sich mit folgender Geschichte auseinanderzusetzen:

Ich werde euch in einen großen farbigen Bogen über dem Himmel spannen. Dieser Regenbogen soll euch und die Menschen, die euch sehen daran erinnern, dass Gott euch alle liebt und dass ihr in Frieden miteinander leben sollt.

So seid ihr ein Zeichen der Hoffnung, der Hoffnung für die Zukunft.

Im Mittelpunkt für das gesamte Schuljahr sollte dann folgende Botschaft stehen:

Die Farben des Regenbogens sollen uns immer wieder daran erinnern, dass wir alle wichtig sind – du und du und du und ich. Und jeder von uns hat ganz besondere, ganz einmalige Fähigkeiten. Die haben wir nicht, damit wir den anderen sagen: „Ich bin besser als du! Ich bin wichtiger als du!“

Sondern damit wir miteinander am Frieden in dieser Welt bauen können.


Besuch der Musikschule Lieboch

In der ersten Schulwoche besuchte uns auch heuer wieder die Musikschule Lieboch mit der Zweigstelle in Dobl-Zwaring. Unsere Schüler konnten das Lehrerteam kennenlernen und die Instrumente ausprobieren. Die Freude und die Begeisterung für das eine oder andere Instrument war  groß. Viele Kinder spielen schon ein Instrument und wollen sich verbessern, andere wurden motiviert ein Instrument zu lernen.

 
 
 

Schulstart in Pink für die 3b Klasse

Schon in der 2. Schulwoche erschien uns das neue Schuljahr in Rosarot. Wir besuchten den Skulpturenpark in Unterpremstätten und hatten dort nicht nur ein Picknick im Freien. Wir sahen Kunstwerke, Plastiken, Skulpturen, die uns staunen und darüber diskutieren ließen. Wir veranstalteten ein Trommelkonzert auf einem großen Blechkissen im Sauseschritt. Wir erklommen fast jeden Hügel an der steilsten Stelle. Wir suchten uns einen eigenen Sitzstein für das Jausnen. Und wir verirrten uns beinahe im großen Sträucherlabyrinth, obwohl wir auch dafür eine rosa Führerin hatten. Auf jeden Fall machte uns der Unterricht außerhalb des Schulhauses gleich noch mehr  Spaß!


Ausflug in den Skulpturenpark

Kurz entschlossen machten die Kinder und Lehrerinnen einen Herbstausflug in den nahen Skulpturenpark – ein Ausflug, der sich immer lohnt.

Man kann die Kunstwerke bestaunen, begreifen, bespielen, fantasieren, sich im Labyrinth verirren (und wieder herausfinden), am Seerosenteich ein gemütliches Picknick genießen und fröhlich über die Wiese laufen oder gar den Hang hinunterkugeln.

Da es auch der „Wettergott“ mit uns gut gemeint hat, haben alle diesen Ausflug sehr genossen.


KIBIS - Ausflug auf den Bauernhof

Im Rahmen von KIBIS hatten die Kinder die Möglichkeit, sich zu einem Ausflug auf den Bauernhof mit Frau Trummer anzumelden.

Dort durften die Kinder dann für ein paar Stunden miterleben wie es auf einem Bauernhof aussieht, welche Tiere und Maschinen es dort gibt und welche Arbeiten ein Bauer und eine Bäuerin täglich zu verrichten haben.

Tatkräftig haben die Kinder an diesem Tag auch mit angepackt und hatten dabei auch sichtlich Spaß.


Besondere Erlebnisse der Erdmännchenklasse

Seit Schulbeginn ist in der Schule schon ganz schön viel los und so durfte die Erdmännchenklasse während eines typischen Schulalltages schon einiges erleben:

 

Mir ist es wichtig den Schüler und Schülerinnen zu zeigen, wie viel Spaß lernen machen kann und wie individuell und lustig der Wissenserwerb sein kann.

 

Im Oktober bekam die 1. Klasse der Erdmännchen Besuch von Marianne. Sie zeigte den Kindern einheimische Produkte, gesunde Nahrungsmittel und bereitete eine tolle Jause mit ihnen zu.

 

Zu Schulbeginn besuchte uns die Musikschule Dobl. Die Kinder hatten die Möglichkeit, die unterschiedlichsten Musikinstrumente auszuprobieren. Dies taten sie mit großer Freude und viel Begeisterung. Dankeschön für diesen Besuch!


Sum, sum, sum...

Wir möchten uns vorstellen.

Wir, das sind 21 fleißige Kinder aus der Bienenklasse und ich, Eva Ebenberger - Werluschnig, die Klassenlehrerin. Dieses Jahr sind in unsere Klasse zwölf Schulanfängerinnen und Schulanfänger dazu gekommen. In der Bienenklasse sind jetzt neun Kinder aus der zweiten Schulstufe und zwölf Kinder aus der ersten Schulstufe. Wir lernen, spielen, knobeln, singen, tanzen, turnen, zeichnen und lachen gemeinsam. Besonders begeistert arbeiten die Schülerinnen und Schüler in der Freiarbeit an ihren Themen. Die Jüngeren lassen sich von den „Schulprofis“ gerne weiterhelfen und so kommt es öfters zu Projekten zwischen den Schulstufen. In manchen Stunden treffen sich alle Zweitklässler und alle Erstklässler extra und arbeiten in ihren altershomogenen Gruppen. Rebecca Metnitzer und Dagmar Reichstamm unterstützen die Kinder in ihrer ruhigen und freundlichen Art. Diese Aufteilung gibt uns  immer wieder die Möglichkeit, die Kinder in Kleingruppen zusammenzufassen und Kurse abzuhalten. Es ist eine große Freude so begeisterte und wissbegierige Kinder begleiten zu dürfen!