Homeschooling - Distance Learning

…und plötzlich war die Schule zu!

In ungewöhnlichen und herausfordernden Zeiten findet man sich manches Mal in Situationen wieder, mit denen man nie gerechnet hätte. Wir alle haben in den letzten Monaten solche Momente erlebt, aber besonders einschneidend war für uns die Schließung der Schulen. Wie bleibt man – mit kaum Vorbereitungszeit – trotz Abstand in Verbindung?  Wie können wir das Lernen unserer Kinder begleiten und anregen ohne die Eltern, die ja oftmals zu Hause arbeiten mussten, über Gebühr zu belasten?

Die Lehrerinnen und Lehrer der VS Dobl haben sich auf ganz verschiedene Art und Weise bemüht, diese Aufgabe zu meistern. Einige Beispiele sehen Sie hier, zusammen mit den Eindrücken unserer Kinder. Denn aufregende und unsichere Situationen treffen uns alle. Einen neuen Alltag zu finden, ohne die bekannte Struktur und die gewohnten Freunde ist für unsere Schülerinnen und Schüler nicht immer leicht gewesen. Wie sie das trotzdem gemeistert haben, und wie die Schule jetzt mit Abstand und halben Klassen wieder startet, möchten wir Ihnen hier gerne vorstellen.

 

9 Wochen daheim – Akrostichons der 4. Klasse

Corona ist ein sehr gefährliches Virus.

Opfer gab es viele wegen dem Covid 19.

Rechnen und Schreiben mussten wir alle zuhause, deshalb war mir nicht langweilig.

Ohne Corona wäre alles schöner und die Menschen müssten keine Angst haben.

Nach dieser Krise werden wir alle einen neuen Alltag haben.

Aus dieser Situation habe ich vieles gelernt und ich habe brav gelernt. Ich hoffe ihr auch.     (Marko)

 

Camping geht leider nicht wegen Corona.

Ohne Freunde ist es schlimm.

Radfahren kann ich, aber ich halte Abstand.

Oma und Opa besuchen geht leider nicht.

Nasen- und Mundschutz sollte man tragen!

Alte Menschen müssen auf sich aufpassen. (Simon)

 

Corona lässt uns 9 Wochen zu Hause.

Ostern konnten wir dieses Jahr nicht in den Kirchen feiern.

Reisen in fremde Länder ist nicht erlaubt.

Oma und Opa aus Rumänien darf ich dieses Jahr nicht besuchen.

Nachhause mit dem Bus zu fahren ist anstrengend.

Anstrengend ist es die Maske zu tragen. (Laetitia)

 

Corona geht zum Glück weg.

Oma vermisst mich sehr.

Rund um die Uhr ruft meine Oma an.

Ohne Maske kann ich nicht einkaufen gehen.

Nach Corona geht es allen wieder gut.

Alle Tage nur im Haus zu bleiben ist nicht gesund.   (David)


Post in der Coronazeit

Das Klassenmaskottchen Archimedes, hat sich in den ersten Wochen in der Schule furchtbar fadisiert und verzweifelt nach seinen Eulenkindern gesucht:

Leider waren sie unauffindbar, nachdem er einige Rätsel der Lehrpersonen geklaut hatte und per Mail an die Kinder versendete, beschloss Archimedes allen Eulen einen Brief zu schreiben. Und siehe da, er erfuhr, dass dadurch wunderbare Brieffreundschaften entstanden und es seinen Eulenfreunden doch gut ging. Welch ein Glück!


Steine für den Zusammenhalt

Falls Sie sich in den letzten Wochen an manchen Orten über viele bunt bemalte Steine gewundert haben, wurden Sie Zeuge einer der vielen Aktionen, die zum Zusammenhalt aufrufen sollte.

Um ebenfalls so ein Zeichen für Zusammenhalt zu setzen, hat auch die  Volksschule Dobl  eine Sammlung von „Steinen für Zusammenhalt“ ins Leben gerufen.

 

Gemeinsam wurden schon einige Steine gestaltet und die Sammlung wächst immer weiter. Wir freuen uns, wenn auch noch weitere Steine die Sammlung bereichern.


Corona - Wochenbericht aus der Erdmännchenklasse

So kreativ haben die Erdmännchen ihre Wochen zu Hause dokumentiert:


Homeschooling in der Eulenklasse


Willkommen zurück in der Eulenklasse

Gemeinsam starten wir in die neue Woche. Während sich ein paar Kinder noch die Hände waschen, ihre Maske richten und ihren neuen Sitzplatz erkunden, begrüßen wir die anderen Eulenkinder online.

 

Heute findet seit langem ein Wiedersehen statt, mit besonderen Maßnahmen. Einige Kinder berichten was sich verändert hat, wie es ihnen beim Homeschooling ergangen ist. Für eine Woche besucht die Hälfte der Eulenklasse die Schule, in der ungeraden Woche ist dann der zweite Teil anwesend. Aber es ist komisch, wenn man nicht alle seine Freunde um sich hat und ständig an diese Maske, den Abstand und die Sicherheitsvorkehrungen achten muss.

 

„Für mich ist viel passiert in dieser Woche und ich habe mir wieder Motivation holen können. Sie stieg von 3 % auf 100 %.“

„Mir fehlen zwar die anderen Eulenkinder, aber das Lernen gelingt mir leichter, weil ich nicht so sehr abgelenkt werde.“


Liebe Frau Bürgermeisterin - "Danke für unsere bunten Masken!"