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  • Mutterschutz und Wochengeld zur stillen Geburt/zu Sternenkindern

    Mutterschutz

    Wird ein Kind tot geboren oder stirbt es direkt nach der Geburt, darf die Arbeitnehmerin für acht Wochen nach der Entbindung nicht beschäftigt werden (Mutterschutz).

    Handelt es sich um eine Frühgeburt, Mehrlingsgeburt oder Kaiserschnittentbindung, so erhöht sich der Zeitraum des Mutterschutzes auf zwölf Wochen.

    Hat sich der Mutterschutz vor der Geburt verkürzt, etwa weil die Geburt unerwartet früh eingetreten ist, so verlängert es sich nach der Geburt im Ausmaß der Verkürzung, maximal jedoch auf bis zu 16 Wochen.

    Nach einer Fehlgeburt besteht kein Anspruch auf Mutterschutz. Während der gesundheitlichen Beeinträchtigung nach einer Fehlgeburt besteht die Möglichkeit eines Krankenstandes.

    Wochengeld

    Für die Dauer des Mutterschutzes haben weibliche Versicherte Anspruch auf Wochengeld. Nach einer Fehlgeburt während eines Krankenstandes gebührt Entgeltfortzahlung (→ USP) bzw. gegebenenfalls Krankengeld (→ USP).

    Weiterführende Links

    Rechtsgrundlagen

    Letzte Aktualisierung: 18. Juli 2022
    Für den Inhalt verantwortlich:
    • Bundesministerium für Arbeit und Wirtschaft
    • Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz