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    Typisierung bei Import von Kfz

    Allgemeine Informationen

    Bei Eigenimport eines Kfz ohne EU-Betriebserlaubnis ist eine Einzelgenehmigung oder unter Umständen eine Ausnahmegenehmigung erforderlich.

    Bei Eigenimport eines Kfz mit EU-Betriebserlaubnis muss dieses Fahrzeug nicht mehr in Österreich genehmigt werden, weil es eine EU-weite Typengenehmigung hat. Als Nachweis darüber kann das COC-Papier oder ein ausländischer Typenschein oder eine ausländische Zulassungsbescheinigung verwendet werden.

    Die erstmalige Zulassung solcher Fahrzeuge in Österreich ist aber nur möglich, wenn die entsprechenden Genehmigungsdaten in die Genehmigungsdatenbank eingetragen sind. Wenn die Daten eingetragen sind, kann auch ein Auszug aus der Datenbank als Genehmigungsnachweis für die Zulassung verwendet werden. Die erforderlichen Genehmigungsdaten sind in erster Linie vom Bevollmächtigten des Herstellers (Generalimporteur) in die Genehmigungsdatenbank einzutragen oder, wenn es keine Bevollmächtigte/keinen Bevollmächtigten gibt oder dieser keine Ermächtigung zur Dateneingabe hat oder nicht unverzüglich tätig wird, vom Landeshauptmann (Technische Prüfstellen).

    Voraussetzungen

    • Fahrzeuge können sowohl nach nationalem österreichischen Recht, als auch nach EU-Recht genehmigt werden.
    • Fahrzeuge mit EU-Betriebserlaubnis (COC-Papier) haben bereits eine EU-weit gültige Genehmigung und es erfolgt eine Dateneingabe in die Genehmigungsdatenbank.

    Zuständige Stelle

    Verfahrensablauf

    Bei Eigenimport eines Kfz ohne EU-Betriebserlaubnis muss eine Einzelgenehmigung durchgeführt werden. Entsprechen gewisse Einrichtungen des Kfz nicht den geltenden Bestimmungen, ist eine Ausnahmegenehmigung erforderlich.

    Sie können sich auch vertreten lassen. Dazu müssen Sie eine schriftliche Vollmacht ausstellen.

    Erforderliche Unterlagen

    • Eigentumsnachweis
      (z.B. Rechnung, Kaufvertrag, Schenkungsurkunde, ausländische Fahrzeugpapiere auf eigenen Namen)
    • EU-Betriebserlaubnis (COC-Papier)
    • Bei Vertretung: Vollmacht
    • Wenn keine EU-Betriebserlaubnis vorhanden ist: zusätzlich
      • Foto(s) vom Fahrzeug
      • Eventuell Technisches Datenblatt (auch Unbedenklichkeitsbescheinigung)
        (erhältlich bei der Generalimporteurin/beim Generalimporteur der jeweiligen Automarke)
      • Eventuell weitere Bestätigungen/Gutachten auf Verlangen der Prüfstelle

    Kosten

    • Für Fahrzeuge ohne EU-Betriebserlaubnis: rund 150 Euro (abhängig von den erforderlichen Nachweisen)
    • Für Fahrzeuge mit EU-Betriebserlaubnis: Ersatz des Aufwands für die Eingabe der Daten in die Genehmigungsdatenbank – maximal 180 Euro

    Rechtsgrundlagen

    Letzte Aktualisierung: 1. Jänner 2022

    Für den Inhalt verantwortlich: Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie