Viele Einsätze wegen Wintereinbruch und massivem Schneefall
Ein Italientief bescherte uns am 20. Februar einen Wintereinbruch im Süden der Steiermark sowie auch in kurzer Zeit massive Schneemassen. Bereits um 04:46 Uhr erfolgte die erste Alarmierung wegen eines umgestürzten Baumes auf der Gemeindestraße zwischen Steindorf und Wundschuh.
So ging es dann in den folgenden Stunden laufend weiter. Der nasse Schnee sorgte für viele umgestürzte Bäume auf sämtlichen Gemeindestraßen in Steindorf, Pöls, Wuschan, Lamberg sowie auch erheblich auf der Landesstraße 303 zwischen Pöls und Preding und auf der Landesstraße 380 zwischen Zwaring und Wundschuh. Dazu kamen Alarmierungen wegen Autos im Straßengraben, ebenso wegen eines hängengebliebenen Linienbusses sowie eines LKW-Sattelzuges. Aufgrund der großen Schadenslagen in unserem Einsatzgebiet wurde im Feuerwehrhaus eine Einsatzleitung eingerichtet, die die eingehenden Einsatzbefehle der Alarmzentrale "Florian Graz-Umgebung" an die Mannschaften weitergab.
Da der Schneebruch im Laufe des Tages immer massiver und somit für unsere Einsatzkräfte gefährlich wurde, entschied man sich, die Landesstraße 303 und Landesstraße 380 in Absprache mit den zuständigen Nachbarfeuerwehren sowie viele Gemeindestraßen, auch nach Mitteilung an den Abschnittsfeuerwehrkommandanten, sperren zu lassen.
Erst während des Nachmittages folgte die weitere Entscheidung, mit Unterstützung von drei Traktoren und Seilwinden die von den umgestürzten Bäumen versperrten Straßen in mühevoller Arbeit wieder für den Verkehr freizumachen.
Den gesamten Tag über standen in Summe 24 Kameradinnen und Kameraden bei diesen sehr herausfordernden und intensiven Einsätzen ehrenamtlich zur Stelle.
eingesetzte Fahrzeuge:
Löschfahrzeug mit Bergeausrüstung (LFBA)
Hilfeleistungsfahrzeug (HLF 2)
Mannschaftstransportfahrzeug (MTF) mit 24 Personen